Moin auch…..

gegen 22.30 Uhr lief die Magellan aus dem Hafen. Mit einem Riesenfeuerwerk wurde das Spektakel gefeiert und die Reisenden verabschiedet – schon nicht schlecht.

Film folgt an dieser Stelle später!

Es ist 6.00 Uhr und wir begeben uns schon zeitig zu den Waschräumen um anschließend  im Seglerheim zu frühstücken (für 5 € all inclusive) ….. leider klappte nur Part 1! Obwohl die Öffnungszeit 7.00 Uhr – 9.30 Uhr angeschlagen ist, bleibt das Seglerheim geschlossen:( . Mit leeren Magen werfen wir die Leinen gegen 7.30 Uhr los und nehmen Kurs Nord durch die endlose Ansteuerung des Fahrwassers vor Warnemünde. Wir haben 28 Seemeilen Richtung Gedser (Dänemark) vor uns und wollen möglichst den direkten Weg nehmen. Dicht an den Fähren vorbei bis zur Ansteuerung vor der Kadetrinne um dann das Fahrwasser von Falster zu erreichen. Ich glaube alle spielen heute verrückt – Frachter kürzen wieder mal ab und wir kommen zu dicht an die Fähren und bekommen einige Megawellen als Quittung – verdammte Sch….., das war knapp

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Aber das Wetter ist Super und wir lassen uns den Tag nicht verderben – erstmal frühstücken! Der Navigator bereitet schon alles vor und belegt die Brote, füllt die Teetassen und ich kann entspannt genießen. Was für ein toller Tag 😉 … gedacht und schon vorbei! Wir kommen wieder mal nicht durch die Seeschifffahrtsstrasse und müssen wieder kreuzen um zu warten….. ein Risiko am Tag ist genug! Die nächsten 5 Seemeilen kämpfen wir uns immer weiter durch die Fahrrinne – dem Ziel langsam näher kommend. Dann, im Bereich der Untiefen vor Falster, nimmt der Wind kräftig zu und wir müssen im engen flachen Fahrwasser gegen Wind, Welle und Fähren kämpfen. Bei 6 – 7 Windstärken fahren wir durch das immer enger werdene Fahrwasser bis zur Ansteuerung Gedser! Jetzt noch ca. 2 Meilen und wir könnten in den Hafen einlaufen, wenn uns nicht schon wieder eine Fähre im Nacken sitzen würde. Wir holen alles aus unserem Segler und können die Distanz zur Fähre halten….. unser Fahrwasser ist in Sicht und wir Kreuzen was das Zeug hält! Wir schaffen es gerade noch vor der Fähre und biegen ins ruhigere Fahrwasser ab und können erstmal aufatmen. Jetzt nur noch ein paar hundert Meter durch die mit Untiefentonnen gespickte Fahrrinne und wir sind endlich da.

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Ein Rundgang zum Hafenmeisterbüro und dann runter zum Strand….. Zahlautomat ohne Funktion – Sch….., kein Hafenmeister und der Zahlautomat defekt. Nicht unser Tag!!! Strom haben wir, können aber nicht duschen. Also ab zum Strand. Ein Paar Dänen angeln, wir schauen kurz zu und gehen dann entlang der Küstenlinie zum Kai der Gedser-Rostock Terminal. Alles Neu – wir sind erstaunt…. Natürlich durch EU Fördergelder! Die Frage ist nur wofür? Gedser stirbt! Vieles steht bereits leer, Restaurant Fehlanzeige – auch schon zu und „Ausverkauf“ im Ferienpark. Übrigens hat dieser Ort noch ganze 741 Einwohner (Stand Jan. 2016) noch Fragen?! Wäre das also auch geklärt. Schade eigentlich! Nachtrag…. es zieht plötzlich Nebel auf! Warum und woher – keine Ahnung. Und der Wind nimmt zu!

Merkwürdig, der Spuk ist vorbei …… nur der Wind bläst noch kräftig!

Morgen geht’s weiter nach Nykøbing, gelegen am Guldborgsund mit 2 Klappbrücken und einer Fahrinne bis zu 2,10 m Wassertiefe und schlechter Betonnung. Mit anderen Worten – wir müssen perfekt navigieren, da es die ersten 5-6 Meilen kaum Tonnen gibt, dafür aber große Steine und Trockenfall.

Tag 81+2 Dienstag den 10.05.2016
Tag 81 + 4 Donnerstag den 12.05.20

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