Warum immer wir???

…… es ist bereits 6.00 Uhr und wir werden die Leinen in Skillinge los um unseren nächsten Hafen zu erreichen – 45 Sm Richtung Südwesten…., Richtung Trelleborg.

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Ein schöner Sonnenaufgang – wir legen ab und 15 Sm später nur noch Kampf, Meile für Meile müssen wir hart erkämpfen.

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Schon beim ein verlassen des Hafens von Skillinge sehen wir etwas auf uns zu kommen…… Die 3 abgefragten Wetterstationen sprechen von 3 -4 Bft. aus Südwest!

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Ach ja, von Regen war übrigens auch keine Rede …..  der Wind nimmt zu, mittlerweile haben wir 6 Bft. erreicht. Wieder mal nix mit Wettervorhersage!!! Wir versuchen uns 10 Grad abfallen zu lassen und nehmen den Kurs auf das Unwetter – wir wollen möglichst mittig durch, erhoffen dadurch das schlimmste zu umgehen. Bis dahin funktioniert es, an Backbord und Steuerbord regnet es junge Hunde – wir kommen fast trocken durch. Aber die Wellen steigen immer höher, 2- 3 m Brecher haben wir bereits zu spüren bekommen und Wassermassen donnern über unser Schiff, ist der Wahnsinn. Alles ist nass ( innen und außen ) es hört einfach nicht auf. Auf der Höhe Ystadt haben wir zwar wieder Sonne und angenehme Temperaturen, aber der Wind hat noch ein draufgelegt.

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Wir erkämpfen uns Meile um Meile – der Leuchtturm kommt einfach nicht näher …. wir müssen drum herum segeln 2,5 Seemeilen alles voller Stellnetze und bei dem Wellengang – gar nicht auszudenken wenn wir dadurch havarieren würden.

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Ca. 6 Sm vor Gislövs Läge lässt der Wind nach und die Wellen beruhigen sich …..wir können in den mir gut bekannten Hafen einlaufen. Die Sonne lacht und wir können es auch endlich wieder…..

Die Wetterprognose für Morgen ….. wir können es nicht mehr hören! Wieder mehr Wind und Regen und natürlich aus der falschen Richtung ( Südwest ). Wir bleiben morgen im Hafen, wir sind zu kaputt. Wir legen an der Bunkerstation an, füllen unseren Tank auf, helfen noch einer Charteryacht beim anlegen und wollen dann kurz in den Ort, Füße vertreten.

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Der Ort ist seit unserem letzten Besuch etwas „gewachsen“ auch der Yachthafen hat sich positiv verändert und wir sind angenehm überrascht. Dieser Hafen diente schon immer als erster Anlaufhafen für Boote aus Dänemark oder Deutschland kommend. Das Schittwetter ist schon sichtbar, wir bleiben an der Pier und legen uns ein wenig hin. Doch dann, exakt zur gleichen Sekunde, schrecken wir beide hoch und wir verstehen uns Wortlos….. das Schiff verholen und zwar sofort! Die Crew der Charteryacht wundert sich und wir erklären das es hier zu unruhig werden kann……und das war genau richtig.

Morgen mehr…..

Tag 74 - Sonntag den 20.09.2015
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