Eigentlich wollten wir ja nach Karlslund……..

Heute zeigt sich, wie auch die anderen Tage, das Wetter von seiner schönsten Seite. Die angekündigten „Wölkchen“ ziehen über uns hinweg, verschaffen uns endlich etwas Schatten und wir werden nicht schon am frühen Morgen „geröstet“. Es  liegen etwa 30 sm vor uns und wir werfen gegen 8.00 Uhr, mit Verspätung. die Leinen los. Auch hier fahren wir durch eine traumhafte Inselwelt – man kann sich daran gewöhnen. Die Fahrwasser werden hier des öfteren durch Fähren durchkreuzt und man tut gut daran, in der Nähe der Betonnung zu fahren. Die Geschwindigkeiten der Fähren sind unglaublich – kaum gesehen und schon sind sie da!

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Wie auch bereits an den anderen Tagen, fahren wir teilweise in mächtig breiten Fahrwassern bis 100 m Wassertiefe, dann wieder so knapp an den Inseln vorbei, dass man den Fels berühren könnte. Auch hier sind die betonnten Wasserwege so eng, dass es nicht möglich ist mit zwei Booten gleichzeitig die Fahrrinne zu befahren.

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An diesen Felsen sind wir in einem Abstand von maximal 5 m vorbei gefahren – der Wahnsinn wenn man bedenkt, 100 m weiter und man glaubt auf das offene Meer zu fahren. Ein irres Erlebnis!

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Während wir so unseren Kurs fahren, begegnen wir mehr Segler als die letzten Wochen zusammen. Hier scheint die Saison noch nicht beendet zu sein und alle nutzen das wirklich schöne Sommerwetter.

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Und dann passiert uns ein Fehler…….. Für einen winzigen Moment passen wir nicht auf, wir fahren an der falschen Stelle zwischen einigen Inseln durch und können somit nicht das geplante Ziel erreichen. Wir bemerken nach Prüfung der Navigation natürlich den Fehler, aber es zu spät geworden. Also umgeplant, neuen Kurs berechnet, gesteckt und einen anderen Hafen angelaufen. Wie sich noch herausstellen sollte, haben wir unabsichtlich einen weiteren schönen Ort auf unserer Reise entdeckt! Wie der Zufall doch so manches mal mitspielt 😉

Wir entscheiden uns sofort, nicht wie geplant in den Innenhafen zu gehen, sondern legen vor einer wunderschönen Bergkullise an. Die Steganlage gehört wohl zu dem in der Nähe ansässigen Hotel und kann für 4 Std kostenlos genutzt werden. Sonst 20 € die Nacht! Hier gibt es eigentlich keinen Strom und natürlich auch kein Wasser, jedoch können wir den Strom vom Hafenmeister für stolze 6€ beziehen – wir haben keine andere Wahl. Als ich erstaunt Nachfrage, kurze Antwort …… auf der anderen Seite der Insel kostet der Strom 8 € …….ohne Worte. Versucht doch mal in 14 Stunden für 6 € Strom zu verbrauchen, wohlgemerkt mit einem Segler – viel Spaß.

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In den Felshang gebaute Häuser wie aus einem Bilderbuch – wir müssen unbedingt ins Dorf und versuchen ganz nach Oben zu gelangen – es klappt, eine traumhafte Aussicht über die Schären und auf unser Schiff.

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Und, zuviel versprochen? Wohl kaum ……. Einfach nur schön!

Natürlich müssen wir uns auch das Dorf/Stadt ansehen……… Holzhäuser und Steinhäuser vermischen sich hier ein wenig, wobei die typischen bunten Holzhäuser ihren Charme versprühen.

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Schön oder ? Wollt ihr noch wissen wie der Ort heißt? Dalarö, der alte Zollhafen von Stockholm, gegenüber der Insel Ornö – schaut doch einfach mal vorbei 🙂 🙂 🙂

 

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