Die Prognosen stehen schlecht – Starkwind!

Wir haben uns entschieden …….. raus auf das Meer und wenigstens nach Ventspils/Lettland. Die ersten Segler verlassen bereits gegen 23.00 Uhr den Hafen, unser Liegeplatznachbar um 1.00 Uhr und wir wollen gegen 4.00 Uhr raus.

Der Wind von gestern beruhigt sich für einige Stunden und wir wollen/müssen es schaffen.

Noch bei Dunkelheit legen wir ab und fahren entlang der betonnten  Fahrwasserrinne in den Vorhafen, melden uns über Funk bei der Patrol ab und bekommen ein freundliches Good Morning und gute Fahrt als Antwort – wir dürfen raus.

image image image

Die See noch hart vom Vortag und wir rollen mächtig in den Wellen – Augen zu und durch! Der Himmel bezieht sich immer mehr und wir sehen das Tief bereits kommen. Sch….. wieder zu früh! Doch plötzlich dreht der Wind auf Süd …. Perfekt! Vorsegel raus und durch die hohen Wellen schieben lassen – die Wellen und der Wind schieben uns bis zu 7 Knoten unserem 62Seemeilen entfernten Ziel entgegen. So soll es sein!

image image image

Meile für Meile kommen wir dem Hafen näher, es klappt, bei mittlerweile sonnigen Wetter,  allerdings nur bis 2 Seemeilen vor den Hafen. Wir bekommen die heftigen Wellen mittlerweile an die Steuerbord geklatscht und rollen wie verrückt zwischen dem Leuchtfeuer in den Hafen. Im Gasthafen kein Liegeplatz mehr, keiner will mehr raus. Wir treffen alle unsere Nachbarn wieder….. alle haben es geschafft! Wir versuchen es direkt in der Stadt dort sollen an der Kaimauer noch Plätze sein…… nichts! Also zurück in den ersten Hafen von Ventspils. Wir quetschen uns bei immer stärkereren Windböen zwischen eine Megayacht und der Kaimauer. Es klappt, wir passen rein werden aber gegen die Kaimauer geschlagen – knapp, aber nichts ist passiert. Glück gehabt!

Noch kurz ein Wort zum Hafen – riesige Oeltanks und Megatanker liegen hier und warten auf das Erdoel aus Sibirien. ( Hier endet die Pipeline)

image image image

image image image

Ein Hafenmeister, von dem sich andere eine Scheibe abschneiden können, hilft – andere schauen zu, naja. Es spricht englisch, beantwortet uns alle Fragen, gibt uns Infos – kümmert sich auch um das Einklarieren.

Jetzt sitzen wir bereits 1,5 Stunden bei  Jolants im Büro und fühlen uns sauwohl – wir verstehen uns auf Anhieb, sprechen über Land und Leute dann besorgt er uns sogar für den morgigen Tag noch ein Auto …… ein Supertyp!

image image image

Morgen werden wir dann von der Stadt berichten.

Tag 25 - Dienstag den 7.07.2015
Tag 27 - Donnerstag den 9.07.2015

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.