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Bilder von unserem letzten Abend in Stubbekøbing – morgen geht es weiter den Grønsund bis nach Hæsnes. Der letzte dänische Hafen unseres Törns!

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Nach einem kleinen klönsnack mit Klaus und Tom von der Segelyacht Greyce aus Grömitz legen wir fast zeitgleich ab. Die Greyce geht nach weiter nach Nordwesten zwischen den Inseln – unser Kurs führt uns den Grønsund hinunter auf die offene See nach Hæsnes.

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Das Wetter hatte sich zwar beruhigt, doch es war immer noch Kalt und ungemütlich. Die Greyce legt ab, wir taten es ihr gleich. Viele Segler die abgewettert hatten, folgten.

Mit guten 7,5 Knoten unter Segeln ging es Richtung offene See – der Strom hat 2 Knoten und half uns dabei schneller durch die betonnten Fahrwasser zu kommen.

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Nach ca. 1 Stunde waren wir bereits auf der See und überlegten ob wir bei den moderaten Windverhältnissen nicht an Hænes vorbeisegeln sollten – Kurs Warnemünde. Ich kannte den Hafen bereits aus früheren Jahren.  Der kleine Fischereihafen hat sowieso nichts besonderes zu bieten und dient nur zum abwettern, keine Geschäfte, kein Restaurant und nur wenige Liegeplätze.

Wir haben uns entschieden – es geht weiter!

Das sollte sich noch als Fehler herausstellen…… bei Nordwest 4 lief es Anfangs sehr gut, wir machten Meilen, waren mit fast 6 Knoten unterwegs und würden das Ziel gegen 19.oo Uhr erreichen. Es lagen “nur” 48 Seemeilen vor uns und der Wind war perfekt. Noch!!!

Wir waren ca. 10 Sm an Hæsnes vorbei als der Wind auf Südwest drehte und uns zwang den Kurs zu ändern und zu kreuzen. Der Wind nahm, zu unsere Windmessung ergab zu diesem Zeitpunkt bereits 12,1 Meter pro Sekunde – satte 6 Bft. zunehmend! Kurs vor der Seeschifffahrtsstrasse, auf der Höhe von Gedser drehte der Wind abermals auf Südsüdwest und war bereis bei 7 Bft. angelangt – unsere letzte Messung….. über 14 m/s und die Wellen wurden höher und höher. Der Kurs war auf Grund starken Fracht- und Fährverkehrs nicht mehr zu halten und wir fingen an parallel der Seeschifffahrtsstrasse zu fahren. Wir gaben Warnemünde letztendlich auf und nahmen Kurs Kühlungsborn…..

10 Seemeilen mehr oder weniger – was Solls! Wir ließen Meile für Meile im Kielwasser und erreichten nach fast 13 Stunden Kühlungsborn. Es war bereits 23.00 Uhr und stockfinster als wir durch die Hafeneinfahrt fuhren. Der Vorteil bei dem Bootshafen ist, man kann ihn auch bei Nacht von Osten kommend gut anlaufen. Wir nahmen den ersten freien Liegeplatz den wir fanden und legten nach 59,5 Seemeilen die Leinen am Steg D an. Nach einem deftigen Abendmahl ab in die Koje.

Tag 81 + 8 Montag den 16.05.2016
Tag 81 + 10 Mittwoch den 18.05.2016

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